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So holen Sie das Meiste aus Ihrer Jobsuche heraus

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Jeder, der den Bewerbungsprozess bereits durchlaufen hat, weiß, wie aufwändig und langwierig sich allein die Jobsuche gestaltet: das Unternehmen muss passen, die Stelle sollte den eigenen Qualifikationen entsprechen, und das Angebot will zuallererst überhaupt gefunden werden. Das A und O für jede Jobsuche ist deswegen Beharrlichkeit: Lassen Sie sich von anfänglichen Misserfolgen nicht verunsichern. Nicht jedes Bewerbungsschreiben verwandelt sich in ein Vorstellungsgespräch, und nicht jedes Gespräch garantiert Ihnen den Traumjob.

Jobbörsen effizient nutzen

Das breite Angebot ist dabei Segen und Fluch zugleich: In dem Dschungel aus Portalen den Überblick zu behalten, ist eine Herausforderung für sich. Wo fangen Sie an? Welche Portale eignen sich für welche Branche? Mit Sicherheit kennen Sie die großen Jobportale, die mittlerweile der obligatorische erste Schritt der Suche sind. Eine genauere Recherche lohnt sich jedoch direkt zu Beginn und kann viel Zeit und Nerven sparen: viele Portale (wie zum Beispiel ingenieurweb.de) sind branchenspezifisch und bieten Ihnen dadurch eine größere Auswahl im eigenen Bereich. Dort finden Sie auch schneller Berufe, die sich mit Ihren Fähigkeiten decken und müssen sich nicht durch mehrere Seiten unpassender Angebote klicken.

Karriereportale als Chance

Dass potenzielle Bewerber auch rekrutiert werden, ist an sich nicht neu. Gerade im Bereich Ingenieurwesen ist dies eine gängige Praxis. Um Sie überhaupt in Betracht zu ziehen, muss man Sie jedoch zuerst finden können. Ihren öffentlichen Auftritt zu pflegen, kann sich also lohnen: Aktualisieren Sie Ihr Profil auf Xing, LinkedIn und co. regelmäßig. Achten Sie darauf, relevante Schlagwörter Ihrer Branche in die Informationen über sich selbst einzubinden. Hier können Sie sich von Stellenangeboten inspirieren lassen: Tauchen bestimmte Begriffe immer wieder auf? Fügen Sie diese in Ihr Profil ein. Recruiter suchen über genau diese Schlagwörter nach Kandidaten wie Ihnen.

Jobmatching – hit or miss?

Wollen Sie in diesem Bereich noch aktiver werden, gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Jobmatching-Portalen. Unternehmen wie auch Bewerber sind dort aktiv, um zueinander zu finden. Zudem bieten immer mehr Apps eine Art Tinder für die Jobsuche: Sie legen ein Profil an und wischen Unternehmen nach rechts oder links. Interessiert sich das Unternehmen auch für Sie, haben Sie ein „Match“ und können über einen Chat direkt miteinander kommunizieren. Dieses Konzept ist noch relativ neu, weswegen diese Dienste Ihnen natürlich nicht das breite Angebot der etablierten Jobportale bieten können. Trotzdem könnte sich ein Versuch auszahlen, da es so gut wie keinen Arbeitsaufwand gibt: Die Suche der Stellen erübrigt sich von vornherein dadurch, dass die App aktiv geeignete Stellen vorschlägt. Diese müssen Sie nur noch bestätigen oder ablehnen.

Es kann sich also lohnen, Jobmatching-Portale in Ihre Suche einzubeziehen. Natürlich sollten diese jedoch nicht Ihre einzige Anlaufstelle sein, da dieses Konzept noch eher unausgereift ist und von weniger Firmen genutzt wird.

Keine Stellenausschreibung? Kein Problem!

Sie haben bereits ein bestimmtes Unternehmen im Kopf? Dann lohnt sich ein Blick auf die Unternehmenshomepage. Gerade größere Firmen haben häufig eine eigene Seite für Stellenangebote, die Sie in großen Jobportalen vielleicht nicht entdecken würden. Ist auch dort nichts ausgeschrieben, geben Sie nicht gleich auf: Über eine sogenannte Blindbewerbung können Sie mit etwas Glück ausgesprochen erfolgreich sein.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erhob 2017 eine Studie, die ergab, dass nur ungefähr 30% der Stellen im öffentlichen Stellenmarkt zugänglich sind. Der sogenannte verdeckte Stellenmarkt beschreibt die Stellen, die der externe Bewerber niemals zu sehen bekommt. Diese Stellen werden nämlich firmenintern oder über Kontakte vergeben. Dies spart Unternehmen Zeit und Geld: Anzeigen zu schalten ist teuer, die Anzahl der Bewerber ist viel größer und viele davon sind nicht qualifiziert oder ungeeignet.
Sollten Sie sich für ein bestimmtes Unternehmen interessieren, welches keine Mitarbeiter sucht, kann es also durchaus Sinn machen, sich blind zu bewerben und so eine der intern ausgeschriebenen Stellen zu ergattern. Bei einer Blindbewerbung bieten Sie Ihre Fähigkeiten an, ohne auf bestimmte Anforderungen Bezug zu nehmen.

Schöpfen Sie Ihre Möglichkeiten voll aus

Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um das Meiste aus Ihrer Jobsuche herauszuholen. Achten Sie jedoch darauf, sich nicht zu verzetteln. Stecken Sie nicht zu viel Zeit und Energie in einen Aspekt, der vielleicht nicht der erfolgsversprechendste ist. Je breiter Sie sich aufstellen, desto schneller landen Sie einen Treffer und arbeiten schon bald in Ihrem Wunschunternehmen.

Nora Junick…

… hat vor Kurzem erfolgreich Ihren Bachelor in Germanistik abgeschlossen. Momentan absolviert sie ein Praktikum im Bereich Online Content bei richtiggutberwerben.de, einem Startup aus Bewerbungs-Ghostwritern bekannt aus Galileo. Ihre Stärken und Interessen liegen im Bereich Online Marketing und Online Content sowie Kulturmanagement.

Quelle: richtiggutbewerben.de

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Bewerbungsprozess- wie bereitest du dich am besten vor?

Personal

Alles mit der Ruhe
Bevor du mit dem Bewerbungsprozess startest, solltest du dir darüber im Klaren sein, für welche Unternehmen und besonders für welche Branchen und Stellen du dich interessierst. Du solltest dir für den ganzen Prozess genügend Zeit nehmen. Bevor du eine schlechte Bewerbung verschickst, solltest du dich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Es zählt Qualität vor Quantität, denn eine professionelle Bewerbung kann man sich nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Es recht nicht, wenn diese erfolgreich sein soll. Zeit und Konzentration sind das A und O. Wichtig ist es nur, die Frist einzuhalten.

Perfekte Bewerbung als Eintrittskarte
Gehen wir zurück dahin, wo alles beginnt: beim Bewerbungsschreiben. Eine professionelle Bewerbung zu schreiben kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Entweder setzt du dich selber daran oder du suchst dir Hilfe. Was viele nicht wissen: Heutzutage kann man sich die Bewerbung nämlich ganz einfach schreiben lassen. Die Bewerbungs-Ghostwriter, die unter anderem bei Galileo zu sehen waren, bieten genau diesen Service an. Mit dieser Unterstützung bekommst du eine perfekte Bewerbung, die du rausschicken kannst!

Recherche
Du wurdest zu einem Gespräch eingeladen? Glückwunsch! Das heißt, du hast überzeugt und das Unternehmen interessiert sich für dich. Jetzt heißt es auch persönlich zu überzeugen. Dazu gehört eine gründliche Recherche über deinen potentiellen Arbeitgeber. Informiere dich über die Werte, die Philosophie des Unternehmens und deren „News“, die es momentan im Internet zu finden gibt. Durch dieses Wissen wird das Bewerbungsgespräch aktiver und umfangreicher und der Personaler findet mehr Gefallen daran, mit einem Bewerber eine Konversation zu führen, der sich umfassend mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hat.

Die Person hinter dem Bewerbungsschreiben
Du musst dich nicht verstellen, denn prinzipiell geht es in einem Vorstellungsgespräch darum, dich und deine Beweggründe kennenzulernen. Daher beginnen die meisten Gespräche mit dem altbekannten Satz: „Erzählen Sie doch mal was von sich!“. Personaler greifen gerne auf diese Frage zurück, damit das Gespräch ins Rollen kommt und die Situation aufgelockert wird. Da diese Frage in jedem Fall gestellt wird, kann man sich bestens darauf vorbereiten. Hierbei stehen die beruflichen Erfahrungen im Vordergrund und nicht die privaten Interessen. Falls man sich unsicher ist, ist es immer besser einfach nachzuhaken.

Warum wollen Sie zu uns?
Diese Frage ist wohl Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite könnte man alle Vorlieben und Interessen mit dem Unternehmen verknüpfen. Warum genau dieses Unternehmen? Weshalb die gesuchte Stelle? Auf der anderen Seite kann diese Frage zur Falle werden, wenn man das Vorstellungsgespräch sowie das Unternehmen nicht ernst genug nimmt. Allerdings solltest du mit so einer Einstellung das Gespräch gar nicht erst antreten. Daher sollte man sich im Vorfeld gründlich genug über den zukünftigen Arbeitgeber informieren, um diese Frage auch zufriedenstellend beantworten zu können.

Haben Sie noch Fragen?
Deine Chance zu glänzen. Hier mit einem Nein zu antworten wäre ein Eigentor. Selbstverständlich hast du welche. Du solltest dich darauf vorbereiten sowohl inhaltliche als auch organisatorische Fragen parat zu haben. Anderenfalls wirkst du desinteressiert und das wirft ein schlechtes Licht auf dich. Die Auswahl deiner Fragen ist entscheidend: Nach Urlaubstagen und Feierabend solltest du nicht unbedingt in einem Vorstellungsgespräch fragen. Stattdessen kommen Fragen bzgl. Strukturen in der Abteilung und genaue Tätigkeiten sowie der weitere Verlauf des Prozesses besser an.

Fazit
Nutze deine freie Zeit, vor allem für deine Bewerbungsunterlagen. Das Bewerbungsschreiben ist zwar nur der Anfang, allerdings könnte es der Anfang von was Großem werden. Nimm die Vorbereitungen sowie das Vorstellungsgespräch sehr ernst und dann klappt das auch mit deinem Traumjob.

Lilos Suleiman…
… studiert Germanistik im Master und absolviert momentan ein Praktikum im PR- und Online-Marketing-Bereich bei dem Startup richtiggutbewerben.de. Einem Startup aus Bewerbungs-Ghostwritern bekannt aus Galileo. Ihre Stärken und Interessen liegen im Bereich Online Marketing und Online Content sowie Kulturmanagement.

Quelle: richtiggutbewerben.de

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Nach dem Jobwechsel ist vor dem Jobwechsel Aktueller Blue-Collar-Kompass: Nichtakademiker bleiben auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber offen für Jobangebote

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Berlin (ots)

Fast zwei Drittel (63%) der nichtakademischen Arbeitnehmer in Deutschland sind auch dann für einen anderen Job offen, wenn sie gerade einen neuen begonnen haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Blue-Collar-Kompass“, für den mobileJob.com quartalsweise mehr als 1.000 Bewerber ohne akademische Ausbildung zu ihrem Arbeitsleben befragt. Demnach sagen 56% der Befragten, dass sie auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber die Augen und Ohren für einen neuen Job offenhalten und gesprächsbereit sind, wenn sie von Unternehmen angesprochen werden. Weitere 7% bleiben sogar aktiv auf Jobsuche und selektieren selbständig den Jobmarkt. Nur 37% beenden ihre Jobsuche, wenn sie bei einem neuen Unternehmen starten.

Befristung und Gehaltsinfos – was in Stellenanzeigen wichtig ist

Wenn es um die Auswahl eines neuen Jobs und Arbeitgebers geht, haben Nichtakademiker klare Vorstellungen: So suchen zum Beispiel 70% von ihnen in Stellenanzeigen vor allem nach Informationen zur Befristung einer offenen Stelle. „Nichtakademikern ist vor allem Jobsicherheit wichtig, wenn sie den Arbeitgeber wechseln. Daher sind sie primär auf der Suche nach Stellen, die entweder unbefristet sind oder aber eine lange Verweildauer im Unternehmen garantieren. Die oft diskutierte Work-Life-Balance, die bei Akademikern so hoch im Kurs steht, ist Nichtakademikern hingegen ziemlich egal“, erklärt mobileJob.com-Geschäftsführer Steffen Manes.

Zudem wertvolle Angaben aus Sicht der Kandidaten in Stellenanzeigen: Gehaltsinformationen, die 57% der Befragten sehr wichtig sind, Auskünfte zur Arbeitszeit (für 53% sehr wichtig) sowie eine Aufzählung der Zusatzleistungen (für 32% sehr wichtig). Dazu passt: Satte 93% der Bewerber lesen sich vor allem den sogenannten „Wir bieten“-Abschnitt in Stellenanzeigen durch, in dem Unternehmen ihre Arbeitgeberleistungen anpreisen und Kandidaten so von ihren Vorzügen überzeugen. „Umso verwunderlicher ist es, dass noch immer zahlreiche Arbeitgeber Stellenanzeigen verfassen, ohne ihre Leistungen als Arbeitgeber zu kommunizieren. Das passt natürlich gar nicht zur aktuellen Lage auf dem Blue-Collar-Arbeitsmarkt, auf dem passende Kandidaten händeringend gesucht werden. Viel zu oft registrieren wir auf unserer Plattform noch Stellenanzeigen, in denen das Anforderungsprofil länger ist als die Liste der Arbeitgeberleistungen. Das ist bei Mangelberufen wie Pflege- oder Logistik-Fachkräften geradezu fahrlässig. Deshalb raten wir immer dazu, die eigenen Vorzüge in den Fokus eines Stellenangebots zu stellen,“, so Steffen Manes.

Digitale Stellenanzeigen – unnötiger Schnick-Schnack oder überzeugendes Tool?

Was innovative, digitale Neuerungen in Stellenanzeigen betrifft, sind nichtakademische Kandidaten eher konservativ. Die Integration von Arbeitgebervideos in Online-Stellenanzeigen halten etwa 55% der Befragten für unnötig. Noch größer ist die Skepsis bei der Integration von VR-Technologie. Die virtuelle Besichtigung eines neuen Arbeitsplatzes mit VR-Brille halten mehr als drei Viertel (76%) für Schnick-Schnack. Auch die Integration von QR-Codes findet kaum Akzeptanz. 68% halten sie für überflüssig. Eher gut finden Kandidaten die Integration von 3D-Bildern, zum Beispiel der Arbeitsstätte. Das würden 55% bevorzugen. Ähnlich akzeptiert: die Einbindung von Links zu Video-Interviews, die immerhin 47% der befragten Nichtakademiker begrüßen.

Über die Studie

Für den Blue-Collar-Kompass 04/2018 befragte das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag von mobileJob.com 1.012 Arbeitnehmer mit nichtakademischen Hintergrund, die dem Blue-Collar-Arbeitsmarkt zuzuordnen sind und sich in den letzten drei Jahren mindestens einmal in einem Bewerbungsverfahren befanden. Befragungszeitraum war Dezember 2018. Ziel des Blue-Collar-Kompass ist es, einen analytischen Blick auf die Karriereperspektiven von Nichtakademikern zu werfen. Er erscheint quartalsweise.

Quelle: presseportal.de

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Tischkicker adé? Was Studierende in Wirklichkeit von ihren künftigen Arbeitgebern erwarten.

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>> Studierende können noch bis zum 03. September abstimmen und ein iPad gewinnen! <<
Autor: Trutz Valentin Schulz, Masterstudent Automotive Management an der HfWU Nürtingen-Geislingen
Unternehmen der Automobilbranche zählen seit jeher mit einem überdurchschnittlichen Gehaltsniveau, internationalen Arbeitsperspektiven sowie emotionalen und hochwertigen Produkten und Dienstleistungen zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland. Doch die Branche befindet sich mitten im Umbruch. Elektrifizierung, Vernetzung, Industrie 4.0, Autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte prägen das Fortschritts-Mantra der Automobilindustrie. Neben diverser Geschäftsrisiken bietet der technologische Fortschritt aber vor allem Chancen und Raum zur Entfaltung neuer Ideen und Geschäftsmodelle. Um den Wandel der Automobilbranche zu gestalten, braucht es daher vor allem eines: Qualifizierte Fachkräfte für die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche bei Automobilherstellern, Zulieferern, Entwicklungsdienstleistern und zahlreichen Branchendienstleistern. Gesucht werden insbesondere gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte. Als Digital-Natives der Generationen Y oder Z sind sie mit aktuellsten Erkenntnissen der Forschung, methodischem Wissen und frischem Elan ausgestattet. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen/innen im Unternehmen, sollen sich die Nachwuchskräfte den hiesigen Herausforderungen annehmen und diese mitgestalten.
Bedingt durch den demographischen Wandel und dem damit einhergehenden „War for Talents“ wissen die Studierenden um ihren Marktwert und fordern dies bei der Arbeitgeberwahl konsequent ein. Verbreitet ist mitunter der Glaube, dass man die junge Generation mit Tischkicker, tollen Unternehmens- und Produktvideos sowie flexiblen Arbeitszeiten locken kann. Doch was erwarten Studierende in Wirklichkeit von ihren künftigen Arbeitgebern? Welche Prioritäten setzten die Nachwuchskräfte bei der Wahl der beruflichen Tätigkeit und wo informieren sie sich über potenzielle Arbeitgeber? Klare Antworten darauf liefert die Studie zum automotive TopCareerAward, die jährlich vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und der Branchenzeitung Automobilwoche durchgeführt wird. Sie spiegelt die Attraktivität relevanter Branchenplayer aus Sicht von Studierenden, Berufseinsteigern und Young Professionals wieder und zeigt auf, welche Anforderungen die potenziellen Mitarbeiter an die Unternehmen stellen. Durch die turnusmäßige Erhebung können Unternehmen signifikante Veränderungen im Zeitverlauf erkennen und daraus die richtigen Schlüsse für das eigene Recruiting ziehen. So lässt sich beispielsweise schon über mehrere Jahre beobachten, dass ein gutes Betriebsklima als das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl eingestuft wird. Verschiebungen finden hingegen auf dem zweiten- und dritten Rang statt. Belegte 2017 noch das Gehaltsniveau den zweiten Platz, so ist den Studierenden im Jahr 2018 die Arbeitsplatzsicherheit deutlich wichtiger.
Wer möchte, der kann noch bis zum 03. September an der Online-Umfrage teilnehmen und die Chance nutzen, seiner Meinung Gehör zu verschaffen. Unternehmen haben andererseits die Möglichkeit, die Studienergebnisse in ihrer Personalpolitik zu berücksichtigen und sich so entsprechend gegen Wettbewerber um die besten Talente zu positionieren. Bis jetzt haben bereits mehr als 600 Personen an der Online-Umfrage teilgenommen. Wer noch nicht abgestimmt hat, kann dies unter folgendem Link tun:
https://www.survio.com/survey/d/W6K/automotivetopcareer
Unter allen Umfrageteilnehmern wird ein Apple iPad verlost!
Nicht vergessen!
Die automotive TopCareer – DIE KARRIEREMESSE findet am 09. Oktober auf dem Messegelände in Stuttgart statt. Sie bietet Studierenden, Absolventen und Young Professionals die Möglichkeit, Kontakte zu Zulieferern, Herstellern, Händlern und Dienstleistern der Automobilbranche zu knüpfen.
Komm vorbei und sichere Dir deinen Traumjob bei einem der Top Player der Automobilbranche!
Erfahre mehr unter https://www.automotive-topcareer.de/

Quelle: Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und Hochschule für Wirtschaft und Umwelt , Geislingen an der Steige

Bildquelle: Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und Hochschule für Wirtschaft und Umwelt , Geislingen an der Steige

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Weltweite Studie: Deutsche sind bei der Jobsuche App-Muffel

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Eschborn (ots)

   - Nur jeder Zehnte nutzt eine App für die Suche nach einem neuen 
     Job
   - Vier von fünf Bundesbürgern verwenden ihren Laptop für 
     Bewerbungen
   - Knapp zwei Drittel bevorzugen ein persönliches 
     Vorstellungsgespräch

Statt dem klassischen Zeitungsstellenmarkt nutzen viele Deutsche bei der Jobsuche digitale Angebote. Im Gegensatz zu Bewerbern aus anderen Ländern verwenden sie dabei aber kaum ihr Smartphone, sondern lieber den Laptop. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Candidate Preferences“, für die die ManpowerGroup Solutions knapp 18.000 Arbeitnehmer in 24 Ländern weltweit befragen ließ.

+++ Eine Infografik und detaillierte Studienergebnisse finden Sie über diesen Link: http://ots.de/XoNEcq +++

Die Deutschen sind im weltweiten Vergleich bei der Jobsuche weniger experimentierfreudig als Bewerber aus anderen Ländern. Während global 17 Prozent mithilfe von Smartphone-Apps nach Arbeitsstellen suchen, sind es in Deutschland nur zehn Prozent. Zudem ist die Nutzung sozialer Netzwerke für berufliche Zwecke weniger verbreitet als in anderen Ländern. So haben weltweit 31 Prozent der Befragten schon auf eine jobbezogene Social-Media-Anzeige geklickt, aber nur 20 Prozent der Deutschen. Obwohl Instant-Messenger-Dienste wie WhatsApp hierzulande viele Nutzer haben, verwenden nur sechs Prozent der deutschen Bewerber diese Apps, um mit Firmen Nachrichten auszutauschen. Weltweit liegt die Zahl um fünf Prozentpunkte höher.

Statt Neues auszuprobieren, halten die Deutschen gerne an bewährten Methoden fest. So verwenden 82 Prozent der Bundesbürger ihren Laptop oder Desktop-Computer, um sich online zu bewerben. Diese Zahl liegt zwölf Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt. Smartphone-Apps spielen in Deutschland bei der Bewerbung eine untergeordnete Rolle. Nur acht Prozent nutzen diese Methode. Weltweit bewirbt sich hingegen schon jeder Fünfte auf diese Art und Weise.

„Dass in Zeiten von WhatsApp und Facebook nur zehn Prozent die modernen Möglichkeiten von Apps zur Jobsuche verwenden, wirft ein Schlaglicht auf die nur schleppend verlaufende Digitalisierung und den mangelhaften Ausbau der Breitbandtechnologie“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland.

Persönlicher Kontakt ist Bewerbern wichtig

Generell legen Bewerber bei der Jobsuche viel Wert auf persönlichen Kontakt. Beim Vorstellungsgespräch bevorzugen 63 Prozent der Bundesbürger eine persönliche Unterhaltung mit einem Personalverantwortlichen. Global liegt dieser Wert bei 62 Prozent. Nur sieben Prozent der deutschen Bewerber können sich vorstellen, mithilfe eines Video-Chat-Programms ein Bewerbungsgespräch zu führen. Weltweit sind es acht Prozent.

Um sich über einen potenziellen Arbeitgeber zu informieren nutzen Bewerber weder klassische Medien noch Soziale Netzwerke besonders stark. So halten lediglich zwölf Prozent der Deutschen Soziale Netzwerke für die verlässlichste Informationsquelle, sechs Prozent bevorzugen Pressemeldungen. Global gesehen informieren sich elf Prozent bevorzugt über Social-Media-Kanäle und sieben Prozent über klassische Medien.

Am liebsten beziehen Bewerber ihre Informationen jedoch aus erster Hand. So sagen 26 Prozent der Befragten aus aller Welt, dass sie die Mitarbeiter eines Unternehmens für die zuverlässigste Informationsquelle über deren Firma halten. In Deutschland sehen das 24 Prozent der Befragten so. Für noch vertrauenswürdiger hält ein Viertel der Deutschen die Informationen von der Webseite eines Unternehmens. Das entspricht dem globalen Durchschnitt.

„Fake-News-Debatten und Datenmissbrauchsskandale schaden dem Ansehen klassischer und sozialer Medien“, so Brune. „Wenn es den Medien gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen, werden sie künftig auch eine stärkere Rolle bei der Jobsuche spielen.“

Über die Umfrage

Für die bevölkerungsrepräsentative Studie „Global Candidate Preferences“ befragte ManpowerGroup Solutions 2018 weltweit 17.994 Berufstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren. In Deutschland nahmen 749 Arbeitnehmer mit und ohne Führungsverantwortung an der Befragung teil. Weitere Informationen finden Sie über diesen Link: http://ots.de/0PApiH

Über ManpowerGroup Solutions

ManpowerGroup Solutions stellt seinen Kunden Outsourcing-Dienstleistungen im Bereich Human Resources zur Verfügung, vor allem für das Recruiting im großen Maßstab sowie für Initiativen, die ein hohes Maß an Arbeitskräften erfordern. Unsere Lösungen sind ergebnisorientiert – wir teilen also das Risiko und auch den Erfolg mit unseren Kunden. Unsere Angebote umfassen TAPFIN-Managed Solution Provider, Strategic Workforce Consulting, Borderless Talent Solutions, Talent Based Outsourcing and Recruitment Process Outsourcing. Wir sind einer der größten Anbieter für Personalbeschaffung und Zeitarbeitsmanagement. ManpowerGroup Solutions gehört zur Unternehmensfamilie der ManpowerGroup, ebenso wie Manpower, Experis und Right Management.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit mehr als 29.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.

Quelle: presseportal.de

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