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Tischkicker adé? Was Studierende in Wirklichkeit von ihren künftigen Arbeitgebern erwarten.

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>> Studierende können noch bis zum 03. September abstimmen und ein iPad gewinnen! <<
Autor: Trutz Valentin Schulz, Masterstudent Automotive Management an der HfWU Nürtingen-Geislingen
Unternehmen der Automobilbranche zählen seit jeher mit einem überdurchschnittlichen Gehaltsniveau, internationalen Arbeitsperspektiven sowie emotionalen und hochwertigen Produkten und Dienstleistungen zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland. Doch die Branche befindet sich mitten im Umbruch. Elektrifizierung, Vernetzung, Industrie 4.0, Autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte prägen das Fortschritts-Mantra der Automobilindustrie. Neben diverser Geschäftsrisiken bietet der technologische Fortschritt aber vor allem Chancen und Raum zur Entfaltung neuer Ideen und Geschäftsmodelle. Um den Wandel der Automobilbranche zu gestalten, braucht es daher vor allem eines: Qualifizierte Fachkräfte für die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche bei Automobilherstellern, Zulieferern, Entwicklungsdienstleistern und zahlreichen Branchendienstleistern. Gesucht werden insbesondere gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte. Als Digital-Natives der Generationen Y oder Z sind sie mit aktuellsten Erkenntnissen der Forschung, methodischem Wissen und frischem Elan ausgestattet. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen/innen im Unternehmen, sollen sich die Nachwuchskräfte den hiesigen Herausforderungen annehmen und diese mitgestalten.
Bedingt durch den demographischen Wandel und dem damit einhergehenden „War for Talents“ wissen die Studierenden um ihren Marktwert und fordern dies bei der Arbeitgeberwahl konsequent ein. Verbreitet ist mitunter der Glaube, dass man die junge Generation mit Tischkicker, tollen Unternehmens- und Produktvideos sowie flexiblen Arbeitszeiten locken kann. Doch was erwarten Studierende in Wirklichkeit von ihren künftigen Arbeitgebern? Welche Prioritäten setzten die Nachwuchskräfte bei der Wahl der beruflichen Tätigkeit und wo informieren sie sich über potenzielle Arbeitgeber? Klare Antworten darauf liefert die Studie zum automotive TopCareerAward, die jährlich vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und der Branchenzeitung Automobilwoche durchgeführt wird. Sie spiegelt die Attraktivität relevanter Branchenplayer aus Sicht von Studierenden, Berufseinsteigern und Young Professionals wieder und zeigt auf, welche Anforderungen die potenziellen Mitarbeiter an die Unternehmen stellen. Durch die turnusmäßige Erhebung können Unternehmen signifikante Veränderungen im Zeitverlauf erkennen und daraus die richtigen Schlüsse für das eigene Recruiting ziehen. So lässt sich beispielsweise schon über mehrere Jahre beobachten, dass ein gutes Betriebsklima als das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl eingestuft wird. Verschiebungen finden hingegen auf dem zweiten- und dritten Rang statt. Belegte 2017 noch das Gehaltsniveau den zweiten Platz, so ist den Studierenden im Jahr 2018 die Arbeitsplatzsicherheit deutlich wichtiger.
Wer möchte, der kann noch bis zum 03. September an der Online-Umfrage teilnehmen und die Chance nutzen, seiner Meinung Gehör zu verschaffen. Unternehmen haben andererseits die Möglichkeit, die Studienergebnisse in ihrer Personalpolitik zu berücksichtigen und sich so entsprechend gegen Wettbewerber um die besten Talente zu positionieren. Bis jetzt haben bereits mehr als 600 Personen an der Online-Umfrage teilgenommen. Wer noch nicht abgestimmt hat, kann dies unter folgendem Link tun:
https://www.survio.com/survey/d/W6K/automotivetopcareer
Unter allen Umfrageteilnehmern wird ein Apple iPad verlost!
Nicht vergessen!
Die automotive TopCareer – DIE KARRIEREMESSE findet am 09. Oktober auf dem Messegelände in Stuttgart statt. Sie bietet Studierenden, Absolventen und Young Professionals die Möglichkeit, Kontakte zu Zulieferern, Herstellern, Händlern und Dienstleistern der Automobilbranche zu knüpfen.
Komm vorbei und sichere Dir deinen Traumjob bei einem der Top Player der Automobilbranche!
Erfahre mehr unter https://www.automotive-topcareer.de/

Quelle: Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und Hochschule für Wirtschaft und Umwelt , Geislingen an der Steige

Bildquelle: Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und Hochschule für Wirtschaft und Umwelt , Geislingen an der Steige

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Beruf/KarriereBewerbungJobsSocial Media

Weltweite Studie: Deutsche sind bei der Jobsuche App-Muffel

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Eschborn (ots)

   - Nur jeder Zehnte nutzt eine App für die Suche nach einem neuen 
     Job
   - Vier von fünf Bundesbürgern verwenden ihren Laptop für 
     Bewerbungen
   - Knapp zwei Drittel bevorzugen ein persönliches 
     Vorstellungsgespräch

Statt dem klassischen Zeitungsstellenmarkt nutzen viele Deutsche bei der Jobsuche digitale Angebote. Im Gegensatz zu Bewerbern aus anderen Ländern verwenden sie dabei aber kaum ihr Smartphone, sondern lieber den Laptop. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Candidate Preferences“, für die die ManpowerGroup Solutions knapp 18.000 Arbeitnehmer in 24 Ländern weltweit befragen ließ.

+++ Eine Infografik und detaillierte Studienergebnisse finden Sie über diesen Link: http://ots.de/XoNEcq +++

Die Deutschen sind im weltweiten Vergleich bei der Jobsuche weniger experimentierfreudig als Bewerber aus anderen Ländern. Während global 17 Prozent mithilfe von Smartphone-Apps nach Arbeitsstellen suchen, sind es in Deutschland nur zehn Prozent. Zudem ist die Nutzung sozialer Netzwerke für berufliche Zwecke weniger verbreitet als in anderen Ländern. So haben weltweit 31 Prozent der Befragten schon auf eine jobbezogene Social-Media-Anzeige geklickt, aber nur 20 Prozent der Deutschen. Obwohl Instant-Messenger-Dienste wie WhatsApp hierzulande viele Nutzer haben, verwenden nur sechs Prozent der deutschen Bewerber diese Apps, um mit Firmen Nachrichten auszutauschen. Weltweit liegt die Zahl um fünf Prozentpunkte höher.

Statt Neues auszuprobieren, halten die Deutschen gerne an bewährten Methoden fest. So verwenden 82 Prozent der Bundesbürger ihren Laptop oder Desktop-Computer, um sich online zu bewerben. Diese Zahl liegt zwölf Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt. Smartphone-Apps spielen in Deutschland bei der Bewerbung eine untergeordnete Rolle. Nur acht Prozent nutzen diese Methode. Weltweit bewirbt sich hingegen schon jeder Fünfte auf diese Art und Weise.

„Dass in Zeiten von WhatsApp und Facebook nur zehn Prozent die modernen Möglichkeiten von Apps zur Jobsuche verwenden, wirft ein Schlaglicht auf die nur schleppend verlaufende Digitalisierung und den mangelhaften Ausbau der Breitbandtechnologie“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland.

Persönlicher Kontakt ist Bewerbern wichtig

Generell legen Bewerber bei der Jobsuche viel Wert auf persönlichen Kontakt. Beim Vorstellungsgespräch bevorzugen 63 Prozent der Bundesbürger eine persönliche Unterhaltung mit einem Personalverantwortlichen. Global liegt dieser Wert bei 62 Prozent. Nur sieben Prozent der deutschen Bewerber können sich vorstellen, mithilfe eines Video-Chat-Programms ein Bewerbungsgespräch zu führen. Weltweit sind es acht Prozent.

Um sich über einen potenziellen Arbeitgeber zu informieren nutzen Bewerber weder klassische Medien noch Soziale Netzwerke besonders stark. So halten lediglich zwölf Prozent der Deutschen Soziale Netzwerke für die verlässlichste Informationsquelle, sechs Prozent bevorzugen Pressemeldungen. Global gesehen informieren sich elf Prozent bevorzugt über Social-Media-Kanäle und sieben Prozent über klassische Medien.

Am liebsten beziehen Bewerber ihre Informationen jedoch aus erster Hand. So sagen 26 Prozent der Befragten aus aller Welt, dass sie die Mitarbeiter eines Unternehmens für die zuverlässigste Informationsquelle über deren Firma halten. In Deutschland sehen das 24 Prozent der Befragten so. Für noch vertrauenswürdiger hält ein Viertel der Deutschen die Informationen von der Webseite eines Unternehmens. Das entspricht dem globalen Durchschnitt.

„Fake-News-Debatten und Datenmissbrauchsskandale schaden dem Ansehen klassischer und sozialer Medien“, so Brune. „Wenn es den Medien gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen, werden sie künftig auch eine stärkere Rolle bei der Jobsuche spielen.“

Über die Umfrage

Für die bevölkerungsrepräsentative Studie „Global Candidate Preferences“ befragte ManpowerGroup Solutions 2018 weltweit 17.994 Berufstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren. In Deutschland nahmen 749 Arbeitnehmer mit und ohne Führungsverantwortung an der Befragung teil. Weitere Informationen finden Sie über diesen Link: http://ots.de/0PApiH

Über ManpowerGroup Solutions

ManpowerGroup Solutions stellt seinen Kunden Outsourcing-Dienstleistungen im Bereich Human Resources zur Verfügung, vor allem für das Recruiting im großen Maßstab sowie für Initiativen, die ein hohes Maß an Arbeitskräften erfordern. Unsere Lösungen sind ergebnisorientiert – wir teilen also das Risiko und auch den Erfolg mit unseren Kunden. Unsere Angebote umfassen TAPFIN-Managed Solution Provider, Strategic Workforce Consulting, Borderless Talent Solutions, Talent Based Outsourcing and Recruitment Process Outsourcing. Wir sind einer der größten Anbieter für Personalbeschaffung und Zeitarbeitsmanagement. ManpowerGroup Solutions gehört zur Unternehmensfamilie der ManpowerGroup, ebenso wie Manpower, Experis und Right Management.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit mehr als 29.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.

Quelle: presseportal.de

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AllgemeinBeruf/KarriereBewerbung

Kein Vertrauen in flunkernde Arbeitgeber Aktuelle Bewerberstudie: Kandidaten-Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Arbeitgebern fallen erst im Vorstellungsgespräch

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Berlin (ots) – Die überwiegende Anzahl der Bewerber hierzulande hält Arbeitgeber für wenig glaubwürdig. Fast zwei Drittel (63,5%) von ihnen stehen Aussagen und Botschaften, die Unternehmen als Arbeitgeber treffen, skeptisch gegenüber. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bewerber-Studie, für die das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag des Video-Recruiting Anbieters viasto bundesweit mehr als 1.000 Kandidaten befragt hat. Demnach glauben 65% dieser kritischen Bewerber, dass Arbeitgeber beispielsweise in Stellenanzeigen oder auf Karrierewebseiten im Sinne ihrer Interessen flunkern.

Weitere 29% nehmen die Aussagen vor allem deswegen nicht ernst, weil sie diese letztlich für austauschbar halten. Die kritische Haltung deckt sich mit den konkreten Erfahrungen der Befragten. Denn sieben von zehn Bewerbern gaben im Rahmen der Befragung an, im Verlauf des Bewerbungsprozesses bereits mindestens einmal einen Unterschied zwischen dem kommunizierten und dem tatsächlich erlebten Unternehmensbild festgestellt zu haben. Gefährlich für die Unternehmen: 98 Prozent aller Studienteilnehmer gaben an, dass ihre persönlichen Erlebnisse im Bewerbungsprozess auch auf ihre Wahrnehmung des Unternehmens abstrahlen – für 51 Prozent sogar stark.

Glaubwürdigkeit der Arbeitgeber steigt mit den Vorstellungsgesprächen
Mit dieser skeptischen Grundhaltung starten viele Kandidaten auch in den konkreten Bewerbungsprozess. So zweifeln 40 Prozent von ihnen schon in der ersten schriftlichen Kommunikation an den Arbeitgeberaussagen. 43% gehen zudem davon aus, dass auch im ersten Telefon-Interview von Unternehmensseite nicht authentisch kommuniziert wird. Erst ab einem Gespräch, bei dem sich beide Parteien in die Augen sehen können, fällt der Anteil der Zweifler deutlich ab und der Dialog auf Augenhöhe zwischen Bewerber und Arbeitgeber beginnt. So finden 71% der Befragten, dass sich Arbeitgeber in der direkten Kommunikation, sei es vor Ort oder via Video, endlich glaubwürdig äußern – im zweiten Interview steigt dieser Anteil gar auf 83%.
„Wir sehen in der Studie, dass Bewerber und Arbeitgeber in ihrer Kommunikation miteinander, die sie ja eigentlich zusammenbringen soll, eher kritisch starten. Erst im Verlauf des Bewerbungsprozesses bekommen die Arbeitgeber die Kurve und überzeugen vor allem durch glaubwürdige persönliche Begegnungen. Diese empathische Wirkung sollten Unternehmen früher beim Bewerber erzielen, indem sie ihm oder ihr früher persönlich begegnen“, so Martin Becker, Geschäftsführer bei viasto.

Mehr als die Hälfte der Bewerber halten Infos in Stellenanzeigen für Flunkereien
Besonders skeptisch zeigen sich die Bewerber gegenüber Arbeitgeberaussagen auf deren eigenen Plattformen wie der Karriere-Webseite (61%), Stellenanzeigen (53%) sowie auf Karriere-Blogs (68%). Aber auch auf externen Karriereportalen schenken sie den Unternehmen wenig glauben. So sind 64% der Kandidaten skeptisch, was Unternehmensinformationen auf Jobportalen betrifft.
Digitale Prozesse sind kein Auslöser für Bewerber-Skepsis
Interessant: Die Einführung digitaler Prozesse wird von Kandidatenseite nicht mit Skepsis begleitet. Nur jeder fünfte Bewerber sieht diese im Bewerbungsprozess kritischer als in anderen Lebensbereichen. 60 Prozent der Befragten sehen in diesem Kontext keinen Unterschied und 19 Prozent finden digitale Bewerbungsprozesse sogar unkritischer als in anderen Segmenten. Zudem: Sogar unter den Kritikern stellt sich die Mehrheit (57 Prozent) ohne Vorbehalte auf die Digitalisierung der Bewerbung ein.
„Für Arbeitgeber muss es künftig darum gehen, digitale Prozesse in ihren Recruitingprozess einzubinden, die es ihnen trotzdem erlauben, empathisch und persönlich mit den Kandidaten zu kommunizieren. Wer diese Herausforderung besteht, kann standardisierte Prozesse mit dem emotionalen Thema der Jobsuche beziehungsweise des Jobwechsels verbinden und so umworbene Arbeitskräfte gewinnen“, so Martin Becker.

Über die Studie
Für die Studie befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen respondi 1.004 Bewerber, die sich in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal beworben haben. Davon bewarben sich 61% in diesem Zeitraum bis zu zehnmal, 23% zwischen zehn und zwanzig Mal, 10% zwischen zwanzig und fünfzig Mal und 5% sogar mehr als fünfzig Mal. Der Befragungszeitraum lag im Juni 2018. Die Teilnehmer wurden bundesweit befragt.

Über viasto
viasto ist der Markt- und Innovationsführer für Video-Recruiting Lösungen in der Personalauswahl. Die viasto interview suite, eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Lösung, ermöglicht Unternehmen, mit Hilfe von kompetenzbasierten Videointerviews die gesamte Personalauswahl effizienter, flexibler und zuverlässiger zu gestalten. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Zu den Kunden viastos zählen u.a. die Deutsche Telekom, Bertelsmann, die Stadtverwaltung Essen, MAN, und die Würth Gruppe.

Quelle: presseportal.de

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AllgemeinBeruf/KarriereBewerbung

Das Märchen vom lückenlosen Lebenslauf: 48% der Deutschen weisen mehrmonatige Karriereunterbrechung auf

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Frankfurt (ots) – Knapp die Hälfte der Deutschen weisen eine beachtliche Lücke im Lebenslauf auf. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Jobsuchmaschine www.adzuna.de hervor, die knapp 10.000 Lebensläufe speziell vor dem Hintergrund von Berufsunterbrechungen untersuchte. Dabei wurde bei 48% der Lebensläufe eine deutliche Unterbrechung von sechs Monaten oder mehr festgestellt. Das oft geforderte Kriterium des lückenlosen Lebenslaufes ist demnach hinfällig.

Die Studie basiert auf der Datenbank von Adzuna’s Lebenslaufanalyse ValueMyCV, die über 50.000 Lebensläufe umfasst. Hier wurde eine Stichprobe von 9.797 Lebensläufen aus den verschiedensten Branchen und Fachgruppen entnommen, um diese auf mögliche Unterbrechungen im Werdegang zu untersuchen.

Lediglich 35% der Lebensläufe wiesen bei der Untersuchung keinerlei Unterbrechung, sprich einen lückenlosen Werdegang auf. Im Umkehrschluss wurde bei der klaren Mehrheit von 65% eine Unterbrechung von mindestens einem Monat festgestellt.

Inja Schneider, Country Manager Deutschland bei Adzuna, kommentiert: „Der viel gefragte lückenlose Lebenslauf ist ein Auslaufmodell, was sich deutlich durch unsere Studienergebnisse zeigt. Daher sollten sich Arbeitnehmer nicht schlecht fühlen, wenn sie keinen nahtlosen Werdegang präsentieren können.“

Laut einer diesjährigen Randstad Studie, scheint bereits mehr Offenheit in den Unternehmen zu bestehen, was geregelte Karriereauszeiten betrifft. Dabei waren 82% der befragten Personalfachkräfte, und damit die überwältigende Mehrheit, offen für die Umsetzung eines Sabbatjahres im eigenen Unternehmen

Eine gesteigerte Beliebtheit von Karriereauszeiten geht darüber hinaus aus einer Statistik der bei Google getätigten Suchanfragen – Google Trends – hervor. Demnach hat sich die Popularität des Suchbegriffs „Sabbatjahr“ in den letzten 5 Jahren (Mai 2013 bis Mai 2018) um 37% gesteigert. Betrachtet man den längeren Zeitraum der vergangenen 10 Jahre, so konnte ein Anstieg von satten 135% beobachtet werden – das Interesse schien sich damit mehr als zu verdoppeln.

Die geistige sowie körperliche Erholung, der Traum von einer Fernreise sowie die eigene Weiterentwicklung können laut einer XING Sabbatical-Studie als häufigste Beweggründe für eine Auszeit betrachtet werden. Die Ergebnisse zeigen jedoch weiter, dass eine Umsetzung für zahlreiche Arbeitnehmer eher schwierig scheint. So sei dies laut 17% der Befragten im Unternehmen generell nicht möglich. 19% der Befragten schienen auf Widerstand zu stoßen da sie laut eigenen Angaben ihren Wunsch entweder nur eingeschränkt oder mit geringer Dauer durchsetzen konnten.

Inja Schneider von Adzuna fügt hinzu: „Wir begrüßen die Entwicklung sehr, dass bei Personalern mehr Offenheit zu bestehen scheint, was geregelte Auszeiten in Form von Sabbaticals betrifft. Eine Umsetzung scheint jedoch häufig noch mit Schwierigkeiten verbunden. Hier plädieren wir an Unternehmen, mit der Zeit zu gehen, insbesondere vor dem Hintergrund der Mitarbeiterbindung, wo das Sabbatical maßgeblich zur Mitarbeitermotivation beitragen kann.“

Quelle: presseportal.de

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